Marbella, Südspanien!

Ja, der Trip nach Südspanien war toll! Er hätte vielleicht noch etwas länger dauern dürfen, aber wir haben die fünf Tage in vollen Zügen genossen.

Marbella liegt and er schönen Coste del Sol in Andalusien, ca. eine halbe Stunde Autofahrt von Malaga entfernt, wo sich der nächstgelegene Flughafen befindet. Üblicherweise mietet man sich in Südspanien günstig ein Auto, da die öffentlichen Verkehrsmittel nicht so gut ausgebaut sind.

Die Region um Marbella mit ihren kleinen Städtchen und südländischen Gebäuden ist wunderbar zu dieser Jahreszeit. Es ist bereits schön warm und die Strände und Restaurants werden noch nicht von Touristen überrannt. Bei angenehmen 20-25°C lässt es sich toll durch die Städtchen und Geschäftchen bummeln und in die versteckten romantischen Gässchen einbiegen. Und das haben wir auch gemacht…

Doch zuerst haben wir unser Quartier für die fünf Tage bezogen. Zusammen mit meinen Eltern haben wir eine Ferienwohnung gemietet. Diese befindet sich auf einem wunderschönen Golfplatz-Areal namens Los Flamingos, etwas ausserhalb von Marbella. Durch die Hügellage bietet die Anlage einen wunderschönen Ausblick über die Gegend und auf das Meer! Die aussergewöhnlich schöne Architektur dieser Anlage verleiht einem mit ihren weissen Hausfassaden und dem typisch maurisch-andalusischen Baustil sofort ein angenehmes Feriengefühl.

Ihr findet den Link zu der wirklich wunderbaren Ferienwohnung unter www.marbellagolf.ch.

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Zu den Wohnungen gehört eine traumhafte und toll gepflegte Poolanlage. Dort lässt es sich auf den komfortablen Liegen wunderbar relaxen. Da die Pools in Spanien normalerweise nicht beheizt sind, ist es momentan noch etwas kühl zum baden, das wird sich aber bestimmt schnell ändern.

Die Wohnung hat zwei Schlafzimmer mit jeweils einem eigenen Bad und ein separates Gäste-WC. Hinzu kommt eine schöne Küche mit Kaffeemaschine sowie ein mit Liebe eingerichtetes Wohnhzimmer mit gemütlichem Kamin, in dem im Sommer einfach Kerzen angezündet werden.

Zum Relaxen steht eine sehr schöne Terrasse mit kleiner Wiese zur Verfügung, von der man einen tollen Ausblick geniesst! Zum gemütlichen Sitzen gibt es eine Lounge und für das ausgeruhte Schläfchen auf zwei Liegestühlen ist auch gesorgt. Man kann sich hier also rundum wohl fühlen!

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Zu der Los Flamingos Golf-Anlage gehört zudem ein 6-Sterne Hotel, die Villa Padierna, deren Wellness-Anlage den Bewohnern der Ferienwohnungen gegen ein Entgelt zur Verfügung steht. Sehr zu erwähnen ist auch der tolle Beach-Club mit Wiese und eigenem Strand, den die Bewohner ebenfalls benützen dürfen. Dieser Strand ist einer der schönsten der Costa del Sol! Den romantischen Strandspaziergängen steht also nicht mehr im Weg…

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Natürlich ist die Ferienwohnung-Anlage auch toll gelegen für Golfer. Der eigene Golfplatz ist zufuss erreichbar und es stehen noch viele weitere Plätze in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

Was man in dieser Region aber unbedingt benötigt ist ein Auto, welches ein bequemes Fortkommen ermöglicht. Daher steht den Mietern der Wohnung bereits ein Auto zur Verfügung, welches schon am Flughafen auf sie wartet. Ein toller Zusatz-Service!

Am ersten Tag haben wir uns also gleich aufgemacht, das Städtchen Marbella zu erkunden. Mit dem Auto findet man leicht die Innenstadt, wo sich auch die Altstadt befindet. Es stehen zahlreiche Parkhäuser zur Verfügung. Nach einem Kaffee und Gipfeli an der Strand-Promenade ging es gleich los, mit dem Erkunden der kleinen Gässchen.

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Marbella hat eine schöne kleine Altstadt mit Fussgängerzonen, in denen man wunderbar shoppen kann. Vor allem Schuhläden gibt en masse! Dabei muss man aber gut aussondieren, damit man gute Qualität erwischt. In Marbella habe ich dann auch meinen wunderbaren Sommerhut gefunden! Und zwar in dem kleinen Fashion Shop “Goda” an der Huerta Chica 1.

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Nach diesem Kauf wollten wir uns etwas stärken und machten uns auf die Suche nach einer geeigneten Tapas-Bar zum Lunch. Wie üblich wollten wir uns nicht in eine der „Touristenfallen“ am Hauptplatz begeben, sondern suchten nach etwas autentischem, wo auch Einheimische einkehren. Dabei führte uns unser Weg zuerst in ein kleines Käsegeschäft, an dem wir natürlich nicht einfach vorbei gehen konnten. Es liegt direkt um die Ecke nach dem grossen Platz mit den Restaurants – das „Los Quesitos“!

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Eine sehr nette junge Dame gabe uns alle möglichen regionalen Käsesorten zum Probieren. Das war ein tolles Erlebnis! Nachdem wir uns für einige Sorten entschieden und bezahlt hatten,  baten wir die nette Dame noch um einen Tipp für unser Mittagessen. Sie wies uns gleich um die Ecke in eine Parallel-Strasse, ca. 200-300 Meter entfernt, in die Tapas-Bar „PACA„. Dort haben wir einfach toll und sehr günstig – im Vergleich zu den „Touristenfallen“ vom grossen Platz – gespiesen. Zu einem Tomatensalat, kleinen Mini-Hamburgern aus Ochsenschwanz und Schweinbäckchen mit Schalen-Pommes haben wir einen tyischen Cidre aus der Region genossen. Dieser wird in einer Flasche serviert, auf der eine Art Pumpe in einem kleinen Fässchen angebracht ist. Wenn man den Kopf betätigt, spritzt der Cidre aus dem Ausguss in das Glas. So dosiert man nur die Menge, die man gerade trinken möchte, damit das Getränk in der Flasche kühl bleibt. Clevere Sache!

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Direkt visàvis von der Tapas-Bar befindet sich noch eine wunderbare kleine Bar, wo man tolle Fruchtsäfte und Cocktails geniessen kann. Alles in allem hat uns Marbella sehr gut gefallen!

Ein weiteres wunderbares Städtchen an dieser Küste, liegt ca. 20 weiter westlich, Estepona. Hier gibt es ebenfalls eine schöne Strandpromenade und ein wirlich wunderschönes kleines Altstädchen. Die Stadt gibr sich hier ganz besonders viel Mühe mit der Bepflanzung. In jeder Gasse sind an den weissen Gebäudefassaden Blumentöpfe mit schönen Pflanzen angebracht. Und in jeder Gasse sind die Töpfe wieder anders bemalt, mal Grün, mal Blau, mal Rot mit weissen punkten, mal Weiss mit roten Punkten , etc. – einfach wunderbar!

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Das Städtchen hat auch eine schöne Einkaufspassage mit tollen kleinen Geschäften vorzuweisen. Hier habe ich meine Schuhe für diesen Urlaub gekauft. Vielleicht habt ihr auch schon mal von der spanischen Designerin Chie Miahara gehört? Sie macht einfach wunderbare handgefertigte Schuhe. Diese haben zwar ihren Preis, sind ihn aber allemal wert! Gefunden habe ich die Schuhe in dem Shop monamoon. Die Schuhe werde ich euch in einem weiteren Fashion-Beitrag zeigen.

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Ebenfalls erwähnenswert ist der Fischerei-Hafen von Estepona. Dieser liegt direkt neben dem kleinen Yachthafen, wo sich auch einige wunderbare kleine Restaurants der Strasse entlang säumen. Wenn man Glück hat, findet man hier das Fisch-Restaurant La Escollera. Es liegt etwas neben dem kleinen Hafen im Fischerei-Gebiet. Hier bekommt man fangfrischen Fisch und wunderbare Meeresfrüchte. Es empfiehlt sich, nach einer Empfehlung oder einem speziellen Fang zu fragen! Wir haben uns einen Fisch zu viert geteilt und ihn ganz weggeputzt…!

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Was natürlich nicht fehlen darf, wenn man in Marbella Ferien macht, ist ein kurzer Abstecher nach Gibraltar. Man befindet sich ja hier an einem Punkt am Mittelmehr, der ziemlich nahe an dem Kontinent Afrika liegt. Zudem ist es sehr spannend, dass Gibraltar eine englische Enklave ist. Das heisst, man befindet sich wirklich auf englischem Boden, spricht Englisch und bezahlt in Pfund!

Die Anfahrt nach Gibraltar, deren Halbinsel aus einem Felsen und einer Stadt besteht, ist ziemlich spannend. Auf der engsten Stelle, direkt nach der Grenze, befindet sich nämlich die Start- und Landebahn des Flughafens von Gibraltar. Hier starten und landen Flugzeuge der British Airways. Wenn man „Pech“ hat und gerade ein Flugzeug startet oder landet, wenn man die Stelle passieren möchte, kann es sein, dass man bis zu 15 Minuten warten muss. Das verzögert natürlich jeweils auch die Ein- und Ausfahrt von Gibraltar.

Die Stadt selbst bietet einen schönen japanischen Park sowie die Main Road, also die typische Fussgängerzone mit den Geschäften und Pups. Da wir von der langen Warterei bei der Anfahrt etwas müde waren, wollten wir dem Trubel an der Main Road etwas entfliehen und suchten uns ein stilles Plätzchen in einem der Yachthäfen. Das war wirklich toll und sehr ruhig. Wir fanden mal wieder eine kleine Oase, die von den grossen Touristenströmen verschont bleibt. Hier treffen sich die gesitteten englischen Yachtbesitzer zum Lunch oder zum Afternoon Tea. Zudem genoss ich hier die besten Calamares, die ich je hatte! Das Tintenfischfleisch war zart und der Bierteig frisch gemacht!

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Zu guter Letzt, möchte ich euch noch den Puerto Banus als kleinen Abstecher ans Herz legen. Er befindet sich zwischen Marbella und San Pedro. Hier findet man eine Art „Saint Tropez von Spanien“ vor. Die grösseren Yachten liegen hier im Hafen, der mit seinen weissen Häuserfassaden ebenfalls ein sehr schönes Ambiente zaubert. Aber nicht nur das, hier findet man auch die Geschäfte der grossen Labels und Designer. Von Gucci über Dior bis hin zu Chanel ist alles da!

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Wir haben also den Aufenthalt in Südspanien sehr genossen und können die Destination aufs Wärmste empfehlen. Die Preise sind zwar nicht so günstig wie sonst im europäischen Raum, aber wenn man sich ab und zu auch mal etwas von den Touristenwegen löst, findet man immer wieder etwas Autenthisches und Einheimisches, wo man sich wohl fühlt und wo auch die Preise durchaus angemessen sind.

Wir wären gerne noch in Andalusien geblieben und hätten noch Sevilla und Gordoba besichtigt. Dort gäbe es vor allem noch sehr viel mehr zu der Kultur und der sehr speziellen Architektur, die von den Mauren beeinflusst ist, zu entdecken. Aber das heben wir uns für unseren nächsten Besuch auf, der auf jeden Fall irgend wann einmal ansteht!

Ich hoffe, euch mit meinen Tipps weiterzuhelfen und euch ebenfalls „gluschtig“ auf einen Besuch der Costa del Sol gemacht zu haben.

Herzlichst,

Eure Coco

 

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